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A-day-at-Bahnhof-Zoo

Hugo Stuber
Malerei, Zeichnungen








Fotos: Ausstellung aquabitArt Galerie Berlin 2018/2011



Künstler der Galerie / Hugo Stuber (ES/CH), Malerei
Ein Tag am Bahnhof Zoo
Über Visionäre, Sternenjäger und andere Idealisten
Eröffnung: Freitag, 2. November 2018, 19-23h, der Künstler ist anwesend
Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag, 14-20h
Ausstellung: 2. - 13. November 2018

"Hugo Stuber zeigt Bilder und Zeichnungen, die ein gemeinsames Thema erfassen: Werbung. Seine Bilder sind -wie Werbung- plakativ, explosiv, lautmalerisch. Seine Motive sind aus der Werbung entrissen, seine Stilmittel aus den die Werbung verbildlichenden Bereichen wie Grafikdesign und Illustration entnommen. Die Wiedergabe durch das malerische Handwerk transportiert den modernen Kontext in einen originären, urtümlichen Kontext und ist wie eine Abkehr, Rückkehr zu verstehen.

Bruchstücke aus Werbeclaims und -slogans tragen Konnotationen von idealen und topischen Zuständen. Durch ihre Platzierung in den Bildern werden sie fassbar und reflektieren die Illusion der Werbung: eigentlich unfassbare Zustände und Gefühle des Individuums werden greifbar gemacht und als Ware verkauft.

Das farbige Polyversum von Hugo Stuber entwirft das Bild einer Welt, in der mit der Entwicklung des Kommerzes und der Medien ein Chaotisches Wachstum der Städte einhergeht."

Text: Linda Hardjanegara
Hugo Stuber


Ausstellungen:
2018 "A day at Bahnhof Zoo / Ein Tag am Bahnhof Zoo", aquabitArt Gallery, Berlin.
2017 "Sternschnäppchen 13", Galerie 16b, Zürich.
2016 "Art Source" Dublin, Ireland.
"Forward" BMW -Welt, München.
2015 "Superplus", Superplus & Unholzer, München.
2014 "GALLERY WEEKEND BERLIN", aquabitArt Gallery, Berlin.
"Zusammen", Pavillon am Milchhof, Berlin.
"Sommerhits", Pavillon am Milchhof, Berlin.
2013 "Tag der offenen Türen“, Milchhof Studios, Berlin.
2012 "Current shows", Simple Gallery, Gstaad, Switzerland.
2011 "LOGOCITIES", Galerie aquabitArt, Berlin.
2009 "ORGANIC WHITE", Galerie aquabitArt und Galerie Friedman, Berlin.
"ULTRAHOCHERHITZT", Pavillon am Milchhof, Berlin.
2008 "HEY ICH HAB’NE IDEE", Galerie Lasal, Berlin.
2004 "CITIES", Galerie Pasteur, Milchhof, Berlin.
"7 Refugien", Milchhof, Berlin.
2002 "Milchprodukte", Ateliergemeinschaft Milchhof Berlin, Orangerie du parc de la Tete d’Or, Lyon (Frankreich).
"Art i Schoken", Galerie Pasteur, Milchhof, Berlin.
"3. Kunstkreuz am Friedrichshain", Fotogalerie, Berlin.
2000 "CeBit", bei der Firma UUnet, Messe für Informatik, Hannover.
"Paralellmontage II", Berlin-Hamburg, bei Heinz Emigholz, Maria Vedder, John Burgan, Berlin.
"Bilbao 2000", Erakusketa Udal Aretoa, Bilbao (Spanien).
1999 "12. Ikusentzun Erakusketa", unterstützt von der Bank BBVA, Bilbao (Spanien).
"Araba 98", Sala Araba, Vitoria, (Spanien).
1998 "11. Ikusentzun Erakusketa", unterstützt von der Bank BBVA, Bilbao, (Spanien).
"Arte Ederren", unterstützt von der Bank BBK, (Spanien).
1995 "Torres de Medina II", Sala de Exposiciones Torres de Medina, Burgos, (Spanien).
"Jardines Albia 8", Sala de Exposiciones El Boulevard, Bilbao, (Spanien).
1994 "Torres de Medina I", Sala de Exposiciones Torres de Medina, Burgos, (Spanien).
"Espinosa 94", Sala de Exposiciones Municipal, Burgos, (Spanien).
"Sestao Industrial", Sestaoko Erakusketa Aretoa, Bilbao, (Spanien).
"Jardines Albia 7", Sala de Exposiciones El Boulevard, Bilbao, (Spanien).

Studium und Sonstiges:
2015 Mitglied des Ateliers Super+Studios, München.
2008-2002 Mitglied der Ateliergemeinschaft Milchhof e.V. freies Künstlerisches Schaffen.
2004 Durchführung und Leitung der eigenen Ausstellung „CITIES, die letzte Ausstellung des Milchhofs in der Anklamerstrasse“ (Aufbau, Planung, Research, PR, Pressearbeit, Grafik.)
2000 Abschluss Diplom Bildende Künste in der UPV, (Universität der Künste des Baskenlandes), in Bilbao.
2000-1998 Stipendium für Visuelle Kommunikation in die Universität der Künste Berlin (UdK).
1999-1993 Studium Kunst und Visuelle Kommunikation im Graphischen und Film in der UPV, (Universität der Künste des Baskenlandes), in Bilbao.
1993-1980 Besuch der Deutschen Schule, "Colegio Alemán San Bonifacio", in Bilbao.

Filmpremieren:
2005 "From Lost to the River", Kino an der Brotfabrik, Berlin. (Produktion, Assistenz, Schauspiel).
2004 "From Russia with Love", Kino an der Brotfabrik, Berlin. (Regie)
2003 "Flying Birds", Kino Blow Up, Berlin. (Regie)
"Wild West", Kino Blow Up, Berlin. (Regie)

Presse (pdf) »
Presse Revista de Occidente, 2015 (ES, pdf) »
Hugo Stuber über seine Arbeit, 2010 (pdf) »
Arbeiten, 2011 (pdf) »




Zu meinen Werken

Wenn ich meine Bilder schaue stelle ich immer wieder fest: ok, expressiv, farbig, üppig, poppig, zum Teil realistisch, zum Teil surrealistisch, … zum Teil wild? Einige sagen Neo-Barrock, andere sprechen über Streetart… ich kann mich mit allen Bezeichnungen anfreunden und wiederum mit keiner. Jedem seinem und trotzdem haben wir Einflüsse von unserer umgebender Welt, sei es über unsere Kultur, die Inputs der Gegenwart oder die Geschichte der Kunst. Ich male instinktiv, es kommt aus meinem tiefsten Grund und dann betrachte ich meine Bilder und sehe, ich habe in freien Assoziationen über den Übermass an Dingen, Produkte, Filme, Werbung unserer immer wachsenden Wirtschaft gesprochen, die wiederum die wachsende Städte als Kulisse hat. In diesen Kulissen bringe ich phantastische Wesen, Trickfilmfiguren, Spielzeugtiere und Maskottchen der einen oder anderen Firma zum Spiel in oft absurden Handlungen zum Schein, die einen ironischen Kommentar zu unserer trotz nach rationaler Perfektion strebend, dennoch chaotischen Welt geben.

Als Kind habe ich zum ersten Mal in einem Urlaub diese farbige Werbewelten in einer Stadtkulisse gesehen, denn ich kam aus einer sehr industriellen, wirtschaftsstarken und grauen Stadt, Bilbao, wo solche farbige Stadtkulissen nicht vorhanden waren. Alles was ich in dieser Hinsicht kannte war unser Freizeitspark und daher schien diese Werbewelt für mich wie eine echte Kulisse eines Phantasiefilms.

Mit der Reife verstand ich, dass diese Werbewelten weit weg vom Spiel waren und dass sie Fiktion als Atrappe für den Kommerz nutzten. Dieser Zwiespalt interessiert mich heute immer noch und das ist der Grund, warum ich die fiktive Welten der Werbung in den Diskurs bringe und die als Flucht, Ausflug und/oder Reise nutze und dabei eine neue Phantasiewelt kreiere.

Hugo Stuber 2017


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